Fahrer verbrennt nach Verkehrsunfall auf der Autobahn 661

22.01.2012
Am heutigen Sonntag wurde die Feuerwehr Neu-Isenburg um 7.19 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn 661 in Richtung Egelsbach gerufen. Wenige hundert Meter vor der Abfahrt Langen war ein PKW – nach ersten Ermittlungen der Polizei mit hoher Geschwindigkeit – in den Wald gefahren.

Bei der Ankunft der ersten Helfer um 7.28 Uhr brannte das Auto in voller Ausdehnung. Mit zwei Löschrohren wurde umgehend mit der Brandbekämpfung begonnen. Dabei kamen unter anderem zwei Feuerwehrleute unter „schwerem Atemschutz“ zum Einsatz. Die Flammen waren schnell unter Kontrolle, bereits nach fünf Minuten war das Feuer gelöscht.

Der Fahrer des Wagens (vermutlich ein 23jähriger Mann aus Langen) konnte leider nicht mehr gerettet werden. Unmittelbar neben dem Auto wurde seine Leiche gefunden. Da zunächst nicht klar war, ob sich zum Unfallzeitpunkt noch weitere Menschen in dem PKW befunden haben, wurde mit einer Wärmebildkamera im näheren Umkreis (ca. 100 Meter) nach weiteren Opfern gesucht.

Später kam auch noch ein Hubschrauber der Polizei zum Einsatz, der das Suchgebiet aus der Luft ausdehnte. Es wurde niemand mehr gefunden, so dass davon ausgegangen werden musste, dass der Mann alleine in seinem Auto unterwegs war.

Nach Ermittlungen der Polizei war der Mann vermutlich am Steuer eingeschlafen und in der lang gezogenen Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen. Die Polizei sucht allerdings noch Zeugen, die den genauen Unfallhergang beobachtet haben könnten.

Vermutlich hatte der PKW durch den heftigen Aufprall im Wald Feuer gefangen – auf dem Weg von der Fahrbahn bis zum Fundort des Autos sind mehrere Bäume entwurzelt worden.

Für die Bergungsarbeiten musste die A 661 bis kurz nach neun Uhr in Richtung Egelsbach voll gesperrt werden. Die Feuerwehr Neu-Isenburg war mit 24 Helfern und sechs Fahrzeugen vor Ort.

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